Alle Jahre wieder lädt der Schachkreis Zugspitze zur Kreiseinzelmeisterschaft ein. In diesem Jahr fand diese erneut in Eichenau statt.
Zuallererst möchte ich mich beim ausrichtenden Verein Eichenau bedanken – vor allem bei Herrn Griebenow.
Für unsere Brucker standen die Zeichen gut. Eine stattliche Teilnahmebereitschaft bei einem Spielort in der Nähe waren gute Omen. Beginnend mit der Jugend starteten Vitus und Fabian als KEM-Neulinge in der U14. Zu Anfang konnten beide abwechselnd punkten. Gegen Ende kam es dann zu einer unglücklichen Paarung, bei der die beiden gegeneinander antreten mussten. Im direkten Vergleich setzte sich Vitus durch und verpasste den 3. Platz um Haaresbreite – wegen eines halben Buchholzpunkts. Fabian erreichte trotz der Niederlage noch einen starken 7. Platz. Die Jungs haben eine mega Leistung gebracht und der Trainer ist voll zufrieden. Auch die DWZ der beiden profitierte von ihren guten Ergebnissen.
Weiter geht es im Hauptturnier, in dem wir mit unserem starken Tobias Huber und dem Überraschungsteilnehmer Jan (ohne Turniererfahrung und ohne DWZ) angetreten sind. In den ersten vier Runden blieb Tobias ungeschlagen und holte 3 Punkte aus 4 Partien. Jan sorgte ebenfalls für eine Überraschung mit ebenso grandiosen 3 Punkten aus 4 Partien. Beide beendeten das Turnier mit 4 aus 7 Punkten. Tobias (4. Platz) konnte seinen stetigen Erfahrungs- und Spielstärkezuwachs leider nicht ganz belohnen. Mit einem Sieg hätte Jan (6. Platz) das komplette Hauptturnier auf den Kopf gestellt. Nichtsdestotrotz eine starke Leistung der beiden.
In der M2 startete Anton mit guten Voraussetzungen in das Turnier. Über den gesamten Turnierverlauf war er durchgehend an den oberen Brettern vertreten. In der letzten Runde konnte er das Ruder in einem schwierigen Endspiel nicht mehr herumreißen und unterlag. Dennoch erreichte Anton mit dem grandiosen 3. Platz in der M2 die beste Platzierung des TuS. Herzlichen Glückwunsch!
Am besten vertreten waren wir mit drei Spielern in der M1. Mit einem guten Start, einer schwachen Fortsetzung und einer letzten Rettung zum Ende beendete Stefan das Turnier unter seiner normalen Leistung. Aber zumindest war das Turnier mit dem 9. Platz seinen Worten nach nicht „bodenlos“. Thomas fand nicht zu seiner Stärke und musste sich den Gegnern in der M1 geschlagen geben. Für Michael verlief das Turnier anfangs hart, jedoch räumte er ab Runde 5 das Feld von hinten auf und erreichte starke 3,5 Punkte sowie den 14. Platz.
